The Rise of a Sales Phenomenon
Dirk Kreuter
Presseartikel für Berater und Beratungshäuser
Kein Mandant kauft Beratung, weil eine Anzeige gut aussah. Er kauft, weil jemand Sie empfohlen hat — und weil das, was er danach über Sie findet, die Empfehlung bestätigt.
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Die kurze Antwort
Der Weg zum Beratungsmandat läuft fast immer über zwei Stufen: Empfehlung, dann Nachprüfung. Die Empfehlung bekommen Sie über Ihre Arbeit. Die Nachprüfung findet in der Google-Suche statt, meist am selben Abend.
Wer dort nur die eigene Website findet, hat die Empfehlung bestätigt bekommen — von Ihnen selbst. Ein Fachbeitrag in einem Wirtschafts- oder Branchenmagazin ist die Bestätigung von außen, die diese Stufe eigentlich verlangt.
Beratungsleistungen sind erklärungsbedürftig, teuer und in ihrer Qualität vorab nicht prüfbar. Deshalb kauft der Entscheider nicht die Leistung, sondern das Zutrauen, dass Sie sie erbringen können. Dieses Zutrauen entsteht aus drei Quellen: persönlicher Erfahrung, Empfehlung Dritter — und öffentlich nachvollziehbarer Fachkompetenz.
Die dritte Quelle ist die einzige, die skaliert. Sie arbeitet auch dann, wenn Sie gerade in einem Projekt stecken und niemanden aktiv ansprechen.
Ein redaktioneller Beitrag macht aus Ihrer Erfahrung eine zitierbare Position. Gut funktionieren:
Was ein Artikel nicht leistet: Er füllt keine Pipeline von selbst. Er sorgt dafür, dass die Prüfung, die ohnehin stattfindet, zu Ihren Gunsten ausgeht — und dass Sie im Angebotsgespräch nicht mehr belegen müssen, wer Sie sind.
Beratungshäuser konkurrieren nicht nur um Mandate, sondern um Berater. Wer sich zwischen zwei Häusern entscheidet, googelt beide. Ein Haus mit Fachbeiträgen in namhaften Magazinen wirkt auf einen guten Bewerber anders als eines mit einer reinen Leistungsseite — und die Beiträge stehen noch dort, wenn die Stellenanzeige längst abgelaufen ist.
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Dirk Kreuter
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